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Marktstudie · Verpackungsindustrie · 2026

Warum 80% der Bestellungen heute noch von Hand getippt werden — und was sich gerade ändert.

Erkenntnisse aus einer Reihe von Tiefeninterviews mit Innendienstleitern, Geschäftsführern und SAP-Verantwortlichen entlang der DACH-Verpackungsbranche.

Vom Schweizer Faltschachtel-Betrieb mit 3.000 Aufträgen über den Mittelstand mit 25.000 bis zum internationalen Pharma-Verpacker mit 28.000 Aufträgen pro Jahr — fünf Muster wiederholen sich in jedem Gespräch.

PDF-Studie · 12 Seiten · DACH-Tiefeninterviews
80% manuell ins ERP
60Min pro Auftrag
Marktstudie · 2026
Auftrags­eingang in der Verpackungs­industrie
Tiefeninterviews mit Innendienst­leitern, Geschäfts­führern und SAP-Verantwortlichen aus der DACH-Region.
70%+
Bestellungen per E-Mail mit PDF
Telefon bis 25% im KMU-Mix
5–60Min
Aufwand pro manuell erfasstem Auftrag
je nach Komplexität
80%
Volumen über die Top 50 Kunden
EDI nur bei 4–5 davon
3 – 28k
Aufträge / Jahr — Spannweite Befragte
KMU bis Konzern

Leitfaden­gestützte Interviews und operative Deep Dives

Acht Themenblöcke pro Gespräch — vom IST-Prozess über Eingangskanäle und Volumen bis zum Wunschbild einer idealen Lösung.

01Rolle & Verantwortung
02IST-Prozess
03Eingangskanäle
04Volumen & Saisonalität
05Team & Aufwand
06Bisherige Versuche
07Priorität 6–12 Monate
08Wunschbild Lösung
3.000
Sozial-Genossenschaftsbetrieb (KMU) Aufträge pro Jahr auf einem KMU-ERP, viele Telefonbestellungen.
25.000
Mittelständischer Hersteller Aufträge pro Jahr, laufende ERP-Migration auf eine branchenspezifische Lösung.
28.000
Internationaler Pharma-Verpackungsspezialist 20.000 Aufträge im Innendienst auf SAP, plus 8.000 durch ein zusätzliches Werk.

Fünf Muster, die wir in jedem Gespräch wiedergefunden haben

Unabhängig von Grösse, Standort oder ERP-System wiederholen sich dieselben fünf Muster. Wenn Sie in der Branche arbeiten, werden Ihnen mindestens drei davon sehr bekannt vorkommen.

01
70%+ E-Mail · PDF

E-Mail mit PDF dominiert — EDI bleibt die Ausnahme

Über alle Gespräche liegt der Anteil per E-Mail eingehender Bestellungen zwischen 70% und deutlich höher. Telefon ist im KMU-Mix bis 25% relevant, EDI deckt typischerweise nur eine Handvoll Grosskunden ab.

Pharma-Innendienst: EDI nur bei 4–5 von 350–400 aktiven Kunden — Top 50 = 80% des Volumens.
02
5 – 60 Min / Auftrag

Manuelles Erfassen kostet 10 bis 60 Minuten pro Auftrag

Standardauftrag mit unverändertem Artikel: 5–10 Min. pro Position. Mit allen Prüfungen, Stammdaten und Ablage: 10–20 Min. Komplexere Aufträge mit Versionsprüfung und Preisklärung bis zu einer ganzen Stunde.

Skalierung wird zur reinen Personalfrage — Verdoppelung des Volumens „ressourcentechnisch nicht machbar".
03
3 + 1 Use Cases

Drei (eigentlich vier) Use Cases — überall die gleichen

Egal ob Faltschachtel, Beutel oder Rollenware: Bestellungen lassen sich praktisch immer in dieselben Kategorien einordnen — unveränderter Nachdruck, veränderte Version, Neuanlage und Kontrakt-/Lagerabrufe.

Pharma-Verpacker: 14.000–15.000 Aufträge pro Jahr sind „unveränderter Nachdruck" — Bestellungen, die sich heute nahezu blind verarbeiten lassen.
04
Stammdaten

Die wahre Komplexität liegt nicht im PDF — sondern im Mapping

Kunden bestellen mit ihrer eigenen Materialnummer, nicht mit der internen. Ein und dieselbe Kundenmaterialnummer kann über verschiedene Kunden hinweg sogar doppelt vergeben sein — die eigentliche Arbeit ist das Mapping auf Druckbild, Werk und Lieferadresse.

Genau hier scheitern klassische, template-basierte Lösungen — und genau hier setzen LLM-gestützte IDP-Plattformen an.
05
3 / 3 ERP-Migrationen

ERP-Wechsel löst das Problem nicht

Drei der befragten Unternehmen befinden sich aktuell in einem ERP-Migrationsprojekt. In keinem dieser Projekte ist die intelligente Verarbeitung von eingehenden PDF-Bestellungen Teil des Standardlieferumfangs.

Mehrere Gesprächspartner haben den Auftragseingang bewusst als zweites, eigenständiges Projekt nach dem ERP-Go-Live aufgesetzt.

5 Minuten oder eine ganze Stunde? Beides — je nach Auftragstyp.

Die Aufwandszahlen aus den Interviews sind erstaunlich konsistent über alle Befragten hinweg.

Standardauftrag Unveränderter Artikel — pro Position
5–10 Min
Mit allen Prüfungen Stammdaten, Ablage, Standard-Validierung
10–20 Min
Komplexerer Auftrag Mehrere Positionen, Versionsprüfung, Preisklärung
bis 60 Min
„Das wäre ressourcentechnisch gar nicht machbar. Verarbeiten ist das eine, abarbeiten ist ein zweites Problem." — Leiter Auftragsabwicklung, Schweizer Verpackungsbetrieb

Vier Auftragstypen — drei davon heute schon automatisierbar

Beim befragten Pharma-Verpacker entfallen 14.000–15.000 von rund 20.000 Aufträgen pro Jahr auf den Use Case „unveränderter Nachdruck" — also Bestellungen, die sich technisch heute schon nahezu „blind" verarbeiten lassen.

~72%
unveränderter Nachdruck
(14–15k von 20k)
Unveränderter Nachdruck
Artikel und Druckbild bleiben gleich. Grösster Volumenanteil, einfachster Fall, perfekt automatisierbar.
Veränderte Version
Bestehender Artikel mit neuem Logo, neuer Spezifikation oder neuer Druckdaten-Version. Prüfung und Druckvorstufe müssen eingebunden werden.
Neuanlage
Komplett neuer Artikel. Stammdaten, Druckdaten, Werksplanung müssen erst aufgebaut werden.
Kontrakt- und Lagerabrufe
Vorproduzierte Mengen, die in fixen Lieferzyklen abgerufen werden. Sehr konstant, sehr automatisierbar.

Ein Pharma-Verpacker im DACH-Raum

Stellvertretend für eine ganze Reihe ähnlich gelagerter Fälle steht ein international tätiger Faltschachtelhersteller mit starkem Pharmafokus, mit dem wir den Prozess in drei aufeinander aufbauenden Sessions im Detail durchgegangen sind.

26MA
Vertriebsinnendienst Pharma
16davon
direkt in der Auftragserfassung
28k/Jahr
Aufträge inkl. zusätzliches Werk (20k + 8k)
4–5EDI
von 350–400 aktiven Kunden mit EDI-Anbindung
Es soll nicht das Ziel sein, dass wir Schreibarbeit zusätzlich reinholen. Wir wollen uns auf Kundenberatung und Kommunikation konzentrieren — das muss das Hauptgeschäft sein.
Abteilungsleiter Vertriebsinnendienst Pharma

Drei Phasen vom Happy Path zur Edge Case

1
Phase 1 — Happy Path
Unveränderte Nachdrucke vollautomatisch
Auslesen, gegen den SAP-Stammdatenstand validieren und über API direkt als Kundenauftrag anlegen — analog zum bestehenden EDI-Flow, nur eben für E-Mail-PDFs.
2
Phase 2 — Edge Cases
Vorgefüllt, mit Human in the Loop
Versionsänderungen und Neuanlagen werden so weit wie möglich vorbefüllt. Der Sachbearbeiter validiert die offenen Punkte und gibt frei.
×
Bewusst ausgeklammert
Preise — erst, wenn die Quelle stimmt
Solange Preislisten dezentral in Excel- und SharePoint-Strukturen liegen, lösen wir das nicht durch KI — sondern erst, wenn die Quelle vereinheitlicht ist.

97% auf Anhieb — 99%+ ab der dritten Bestellung.

In der Live-Demo haben wir mit echten Bestellungen aus dem laufenden Tagesgeschäft gearbeitet. Pro Datenpunkt — Materialnummer, Liefertermin, Menge, Lieferadresse — lassen sich individuelle Schwellwerte setzen, sodass kritische Felder nie ohne menschliche Bestätigung durchlaufen.

97%
Cold Start

Auf Anhieb, ohne Training

Bei der allerersten Bestellung im Layout — auf Feldebene gemessen, ohne kundenspezifisches Modell.

99%+
ab Bestellung 2–3

Realistisch ab dem zweiten Lauf

Sobald das Layout zwei- bis dreimal gesehen wurde — pro Datenpunkt mit eigenen Schwellwerten konfigurierbar.

Drei Sätze, die vieles erklären

Das wäre ressourcentechnisch gar nicht machbar. Verarbeiten ist das eine, abarbeiten ist ein zweites Problem.
Leiter Auftragsabwicklung Schweizer Verpackungsbetrieb
Die Materialnummer zu vergleichen, das ist der Datenpunkt, der unabdingbar ist. Das ist auch die erste Prüfung, die wir durchführen.
Abteilungsleiter Vertriebsinnendienst Pharma-Verpackungsspezialist
Es soll nicht das Ziel sein, dass wir Schreibarbeit zusätzlich reinholen. Wir wollen uns auf Kundenberatung und Kommunikation konzentrieren.
Abteilungsleiter Vertriebsinnendienst Pharma-Verpackungsspezialist

Drei Entscheidungen, die die meisten Verpacker ähnlich treffen

Wenn Sie beim Lesen an mehreren Stellen genickt haben — willkommen im Klub. Die meisten Verpackungsunternehmen, mit denen wir sprechen, treffen drei sehr ähnliche Entscheidungen.

Erstens

Auftragseingang als eigenes Projekt

Nicht als Anhang ans ERP-Programm. Die Hebel sind zu gross und zu spezifisch für ein Standardmodul.

Zweitens

Einstieg über die Top 20–50 Kunden

Dort liegen typischerweise 70–80% des Volumens. Edge Cases werden bewusst zurückgestellt.

Drittens

Mehr Beratungszeit — nicht weniger Personal

Konkurrenzdruck (auch aus Asien) entsteht beim Service, nicht beim Tippen. Das Ziel ist Qualität und Zeit für Kunden.

Die vollständige Studie als PDF.

Tiefeninterviews, Aufwandszahlen, Use-Case-Verteilung und ein Pharma Deep Dive — kompakt zum Lesen, Teilen und im Team-Meeting auflegen.

Originalzitate aus den Interviews
Aufwandszahlen und Volumen-Spannweiten der Befragten
Drei-Phasen-Zielbild aus dem Pharma Deep Dive
Drei Branchen-Erkenntnisse für den eigenen Auftragseingang

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